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24.1.2012 von Der Heiko.
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Neulich habe ich einen Artikel über Peter Hartz im Zeit-Magazin gelesen. Der Mann, der uns zusammen mit Gerhard Schröder vor neun Jahren die Arbeitsmarktreform, die so genannten „Hartz-Reformen“ brachte, sinnierte über Arbeitslosigkeit und Lösungen zum Thema. Dem Interviewer sagte er dabei ihm träume davon ein Alleinherrscher in Deutschland zu sein. Ein gnädiger, gerechter Alleinherrscher. Als großer Staatenlenker (wohl wie Mao oder Stalin) wolle er das Problem der Arbeitslosigkeit dann endgültig beseitigen. Wie damals („heute ist ein schöner Tag für alle Arbeitslosen in Deutschland) hat der Vorbestrafte Straftäter wohl vergessen das alle seine Ausgeburten, Hartz I bis Hartz IV, alle grandios gescheitert sind! Die Schaffung der Personal-Service-Agenturen (Hartz I) hat dafür gesorgt das Zehntausende Arbeitnehmer in Deutschland trotz Vollzeitjob in Armut leben müssen und auf staatliche Unterstützung (Hartz IV) angewiesen sind! Alles was sie brauchen können sie nur noch auf Raten kaufen. Seine unsinnige Umbenennung des Arbeitsamtes (Hartz III) in „Arbeitsagentur“ (eine Agentur verlangt Geld für ihre Leistungen), die der Arbeitslosen in „Kunden“ (Kunden bezahlen Geld für erhaltene Leistungen) und die der Sachbearbeiter in „Fallmanager“ hat die Beamten vollends zu Sachverwaltern des Scheins gemacht.
Die Schaffung der „Geringfügig Beschäftigten“ (Minijobs, Ein-Euro-Jobs, Ich-AG, Hartz II) hat zur Folge das die Unternehmer ihre Arbeitsplätze auf Billliglöhner umgestellt haben. Die Beschäftigten dürfen übrigens durchaus mehr als 15 Stunden die Woche Arbeiten. Das alles bei gleich bleibenden (400 Euro/Monat) Lohn versteht sich!
Sein völlig unsinniges, undurchführbares, schwachsinniges Konzept der „Ich-AG“ ist völlig in Vergessenheit geraten, weil den Blödsinn Niemand nutzt.
Zuletzt der Peter-Hartz-Quatsch „Ein-Euro-Job“! Dieser grandiose Unfug gliedert Niemanden in den ersten Arbeitsmarkt ein, wie es der angebliche Plan gewesen war. Die Maßnahme ist vom Konstrukt her dafür völlig ungeeignet! In Wirklichkeit ist sie auch nur dafür gedacht den Arbeitslosen von der Schwarzarbeit abzuhalten damit dieser sich fügt und in einen Dumpinglohn-Job geht!
Peter Hartz hat sehr umfangreich und nachhaltig dazu beigetragen das die Armut in Deutschland in den letzten neun Jahren so rasant gewachsen ist!
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17.11.2011 von Der Heiko.
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Mittlerweile ist der Ratenkauf eine beliebte Bezahlart geworden. Aber nicht nur beim Kunden beliebt, sondern auch von der Wirtschaft benötigt. Denn durch die häufige Nachfrage erhöhten sich die Angebote und dadurch wieder die Nachfrage. Es ist leicht nachvollziehbar dass das kaufen auf Raten nicht nachgefragt wurde, als es noch nicht angeboten wurde. Die deutsche Mentalität gab eigentlich eine preußische Sparsamkeit vor, mit der sich jeder begnügte und nicht auf den Einfall kam die eigene Bonität als Sicherheit für einen geborgten Betrag einzusetzen.
Wie wir alle wissen leben wir in einer „Bedarfsweckungsgesellschaft“ und nicht in einer Bedarfsdeckungsgesellschaft! Das Bedürfnis eine bestimmte Ware, Dienstleistung oder einen bestimmten Artikel zu besitzen, der über die Grundbedürfnisse wie Kleidung, Nahrung, Wohnung hinausgeht, muss erst erzeugt werden! Das gilt selbstverständlich auch für die verschiedenen Zahlungsarten. Die Ratenzahlung mag oft wirklich notwendig werden, jedoch muss niemand zwingend mit Kreditkarte bezahlen. Das gibt zwar eine gewisse Sicherheit gegenüber der Barzahlung, darüber hinaus ist es jedoch die reine Bequemlichkeit.
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16.9.2011 von Der Heiko.
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Die Wirtschaftspolitik der Autohersteller ist eine ganz eigene. Wir haben während der Wirtschaftskrise bemerkt wie sensibel der Automarkt ist! Und wie Einflussreich auf den gesamten wirtschaftlichen Output. Die so genannte Abwrack-Prämie sollte die Pleite der Autokonzerne verhindern. Warum allerdings ein Konzern wie VW durch solche Maßnahmen befördert werden muss, weiß ich nicht. VW, Toyota, Mitsubishi, diese Konzerne erwirtschaften Gewinne in Milliarde Höhen. Etwa vergleichbar mir großen Finanzinvestoren wie Deutsche Bank oder Blackstone. Die Deutsche Bank beispielsweise, welche etwa 9 Milliarden Euro Gewinn pro Jahr ausweist, muss es leicht verkraften können in einem Jahr einmal nichts, oder sogar Verlust zu machen, wie im Krisenjahr 2009.
Ich kann mir wirklich nicht vorstellen dass die Autokonzerne mit einem Vergleichbaren Gewinn eine solche Staatliche Hilfe gebraucht haben wie die Abwrack-Prämie. Hier kommt es wohl darauf an wie gut die Lobby-Verbindungen zu den Politikern sind um an diese Steuergeschenke zu kommen. Die Banken mussten ja auch nur genug rumjammern um an die Hilfe-Fonds des Staates zu gelangen. Man stelle sich vor, ein mittelständisches Bauunternehmen, eine GmbH, mit einem Jahresgewinn von 20.000 Euro nach Steuern, schließt eines Jahres mit 20.000 Euro Fehlbetrag ab. Nun braucht es diesen Fehlbetrag im Folgejahr aber nicht zurück zu erwirtschaften, sondern wendet sich an den Staat, der den Fehlbetrag ausgleicht und auch noch ein Guthaben einrichtet damit der Betrieb gesichert ist und nicht in die Insolvenz zu gehen braucht!
Ich denke mit dieser Strategie könnte jeder als Unternehmer bestehen. Aber dafür muss man natürlich ein Wirtschaftsriese sein, mit 10.000 gefährdeten Arbeitsplätzen. Das in der mittelständischen Bauwirtschaft genauso viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, die dann halt nur auf Raten kaputt gehen, das interessiert die Politik nicht. Die kleinen Unternehmer haben in Berlin keine Lobby und können somit ungehindert in die Pleite gehen.
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18.8.2011 von Der Heiko.
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Nach dem zweiten Weltkrieg begann das Fernsehen seinen Siegeszug um die ganze Welt! Ausgehend von U.S. Amerikanischem Boden, denn die US-Ingenieure setzten die Technik als erste, Ende der 1940er Jahre für die Bevölkerung um.
Erfunden, oder entwickelt haben sie die Technik jedoch nicht. Die Grundlagen der Technik wurden bereits 1883 vom deutschen Techniker Paul Julius Gottlieb Nipkow unter dem Namen „Elektrisches Teleskop“ geschaffen. Diese mechanische Technik wurde von dem Russen Boris Rosing verfeinert und ihm gelang 1907 die weltweit erste Fernseh-Übertragung.
1927 erreichte der Russe Leon Theremin eine Übertragung mit 100 Zeilen auf großflächigen Projektoren. 1928 übertrug der Engländer John Baird zum ersten Mal transatlantisch von London nach New York. Und Manfred von Ardenne entwickelte 1931 ein System das mit der sog. Braunschen Röhre funktionierte.
Deutschland was danach eine Hochburg in der Entwicklung des Fernsehens. Manfred von Ardenne allein hielt am Ende rund 600 Patente und Erfindungen in der Fernsehentwicklung. 1935 wurde in Deutschland ein regelmäßiges Fernsehprogramm ausgestrahlt. Die Qualität der Übertragungen war damals schon gestochen Scharf und hoch auflösend. Sie gab keinen Vergleich mit der schlechten, überlichteten Qualität der Amerikanischen Technik, wie sie noch in den späten 1950er Jahren verwendet wurde.
Wenn man in der Entwicklung zurückblickt, dann hat es eigentlich merkwürdig lange gedauert bis die heutigen HD-Fernseher auf den Markt gekommen sind. Und erst 2010 wurden die ersten 3D-Fernseher auf den Markt gebracht.
Übrigens, die heutigen Fernseher sind günstig wie nie! 1936 kostete ein Gerät 650 Reichsmark. Das waren im Durchschnitt 6,5 Monatsgehälter. Also würde ein Fernseher heute 11700 Euro kosten. Wem also die heutigen Preise der High-Tech-Fernseher noch zu hoch sein sollten, der kann sich immer noch einen auf Raten bestellen.
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15.6.2011 von Der Heiko.
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Im Jahre 1911 hat ein englischer Kritiker ein schönes Bild gezeichnet. Basierend auf einem Flyer, der 1901 in Russland die Runde machte, zeichnete er ein genaues Bild des heute noch gültigen Kapitalistischen Systems!
Auf dem Bild ist eine Pyramide zu sehen, welche fünf Stockwerke hat. Fünf Klassen also, und in jeder Klasse eine bestimmte Gesellschaft. Auf der untersten Ebene finden wir die Arbeiter und die Bauern. Die Handwerker und die Produktionshelfer, die diese ganze Konstruktion tragen. Darüber, eine kleinere Gruppe feiernder Aristokraten und Industrielle. Darüber eine noch kleinere Gruppe Militärs. Ein Stockwerk höher stehen die Vertreter der Kirche und ganz oben die wenigen Regenten oder Könige.
Wir haben oft von den so genannten Asozialen gehört. Gemeint sind jene Mitglieder der Gesellschaft, die gerade Arbeitslos sind, oder Sozialhilfe bekommen, deren Kaufkraft geschwächt ist, die nur auf Raten kaufen können, und die im Regelfall der unteren und der Mittelklasse angehören. Aber nur dann wenn sie einen Job haben. Ich meine wenn einer der über fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland einen der 800.000 freien Arbeitsplätzen ergattern kann. Rein rechnerisch können wir nämlich ohne neue Arbeitsplätze keine Vollbeschäftigung erreichen und es werden immer welche übrig bleiben.
Die werden dann von den oberen Klassen abfällig als „Asoziale“ bezeichnet, weil ihnen nichts übrig bleibt als von den Sozialen Sicherungssystemen zu Leben.
Allerdings sehen wir in der oben beschriebenen Zeichnung wer die wirklichen Asozialen sind, das heißt wer in der Gesellschaft wirklich vom Geld oder der Leistung der Anderen lebt. Nämlich nicht die Arbeitslosen, die das System ausgespuckt hat und die von der Sicherung die sie sich und die wir uns aus diesem Grund geschaffen haben. Die wahren Asozialen sind alle oberhalb des ersten Stockwerkes! Die Asozialen sind die Reichen, die ihren Reichtum auf der Ausbeutung der unteren Klasse begründet!
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29.4.2011 von Der Heiko.
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Das hört sich düster an was man so hört über Verkaufsquoten und Methoden der Banken und Sparkassen. Ich muss dazu auch sagen dass ich für die Methoden der Banken und Versicherungen, sowie die der sogenn. “Finanzoptimierer” (Karsten Maschmeyer & Co.), dh. die Verkaufsmethoden sei es den Kunden oder den Angestellten gegenüber, nicht mehr das geringste Verständnis aufbringe!
Für mich stellt sich das so dar, wie ich es auch bei Gehard Baum (das ist ein Finanzanwalt, der war mal Innenminister), bei Susanne Schmidt (die ist Bankerin, Tochter von Helmut Schmidt) oder bei Gabriele Gillen (Sozialökonomin), nachgelesen habe.
Ich kenn ja die Methoden bei den öffentlich-rechtlichen Finanzhäusern nicht, aber meiner Meinung nach hat das doch nur bedingt was mit “Fleiß” oder “Anstrengen” der Mitarbeiter zu tun. Kommen da nicht Drückermethoden zum Einsatz, welche die Kunden beeinflussen und drängen sollen?
Verkaufsquoten auszugeben halte ich in jeder Wirtschaftssparte für falsch!
Klingt für mich genauso schwachsinnig wie zb. bei der Polizei. Da hat das eine Team, an einem Standort, an einem Tag 40 Verkehrssünder erwischt! Also 40x Strafe kassiert. Das andere Team, an einem anderen Standort, hat an dem Tag nur 3 Verkehrssünder erwischt, also nur 3x Strafgeld kassieren können.
Wo kämen wir da hin wenn der Dienstleiter das zweite Team abwertet, die hätten sich nicht so sehr angestrengt wie das erste Team!? Wenn nicht mehr Sünder da wahren, dann kann man auch nicht mehr erfassen!
Ich verstehe nicht recht wie Banken dazu kommen so eine Erfolgsquote zu erstellen. So etwas kann kaum einer beeinflussen. Wenn einem Arzt die Patienten wegbleiben, dann kann er auch nicht erzwingen das die Leute kränker werden damit er seine vorgegebene Quote wieder erfüllen kann.
Sollte ein Vertrag auf eine solche Weise zustande gekommen sein, so müsste man die Ratenzahlung einstellen und den Vertrag sofort wieder Kündigen!
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25.2.2011 von Der Heiko.
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In Deutschland wird immer noch am liebsten mit Bargeld bezahlt. Ausgehend vom Umsatz des Einzelhandels werden 54 Prozent der Umsätze durch das bezahlen mit Bargeld erzielt. Es handelt sich hier um einen typisch-mitteleuropäischen Wert. In den USA zum Beispiel, werden die Werte deutlich unterschritten, dort hat das bezahlen mit Kreditkarte einen ebenso hohen Anteil wie die Barzahlung, während in Afrika, Asien oder Sudeuropäischen Ländern der deutsche Wert noch überschritten wird.
Das zahlen mit der EC-Cashkarte belegt mit etwas über 18 Prozent den zweiten Platz. Das Lastschriftverfahren rangiert mit 11 Prozent auf Platz drei, gefolgt von der Kundenkarte, die mit fünf Prozent auf Platz vier steht. Erst danach, auf Platz fünf finden wir den Rechnungskauf zusammen mit dem Ratenkauf. Der Grund dafür liegt in dem geringen Angebot. Nach wie vor kann sich der Einzelhandel kaum auf die Nachfrage der Rechnungskäufe einstellen. Diese Zahlungsweise rangiert im Versandhandel ganz oben. Weit abgeschlagen auf Platz sechs stehen sonstige Zahlungsarten, gefolgt von der Bezahlung per Scheck, die in Deutschland praktisch keine Rolle mehr spielt!
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21.12.2010 von Der Heiko.
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Schimanski-Box, drei Filme im Schuber. Die 1980er Kultserie „Das Model und der Schnüffler“, oder jüngst die innovative Fantasy-Serie „Nummer sechs“ (im Original: „The Prisoner“). In letzter Zeit, eigentlich seit Jahren schon, stehen die DVD-Regale in den Discountern und dem Fachhandel voll von alten Fernsehserien. Sei es „Magnum“ oder „Fackeln im Sturm“, „Starsky & Hutch“ oder „Eine schrecklich nette Familie“, alle werden sie wieder neu aufgelegt.
Finde ich eigentlich ziemlich gut. Klar, man muss nicht jeden Scheiß zuhause im DVD-Regal haben, den man irgendwann mal im Fernsehen gesehen hat. Das meißte ignoriere ich auch, denn vieles war ganz einfach nur schlecht (Man erinnere sich an dieses unsägliche „Ein Colt für alle Fälle).
Doch zwei Dinge, die sonst nämlich nie im Fernsehen wiederholt werden, habe ich mir kürzlich auch nachgekauft. Zwei Kultserien aus den 1970ern, meiner Kindheit. Das war zunächst „Herr Rossi sucht das Glück“! Die hab ich als Kind geliebt, leider etwas überschätzt. So prima wie ich sie in Erinnerung hatte, ist sie dann doch nicht.
Anders meine zweite Wahl. Die französische Bildungs-Zeichentrick-Fernsehserie „Es war einmal… der Mensch“. In 26 netten Episoden wird die Geschichte der Menschheit beschrieben, von der Steinzeit bis zur Neuzeit. Wirklich sehr empfehlenswert. Wem natürlich die Preise für solche Schuber zu hoch sein sollten, der kann ja auch auf Raten bestellen!
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19.8.2010 von Der Heiko.
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Der Amerikanische Internetmarktplatz Ebay hat mit seinem zweiten Quartalsbericht (2010) die Erwartungen der Analysten weitgehend erfüllt. Allerdings offenbarten die Betreiber auch einige Schwächen auf dem Amerikanischen Heimatmarkt.
Wie schon in jüngster Vergangenheit war auch diesmal das Kerngeschäft, nämlich die Handelsplattform nicht die erfolgreichste Sparte, sondern der Bezahldienst Paypal.
John Donahoe, der Vorstandsvorsitzende von Ebay, hatte in der Vergangenheit schon öfters betont das der Bezahldienst zur größten Konzernsparte werden könnte.
Mit Paypal schaffte Ebay ein Umsatzplus von 22 Prozent, deutlich mehr als der Rest des Geschäfts, der mit einem Umsatzplus von 11 Prozent viel langsamer voranschreitet.
Es ist manchmal merkwürdig anzusehen wie erfolgreich die Bezahlsysteme mit Vorkasse sind.
Ich würde mir wünschen dass es auch beim Ratenkauf oder beim normalen kaufen auf Rechnung solche neuen Systeme gibt.
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9.7.2010 von Der Heiko.
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Vielleicht mag manch einer in dem Glauben leben das System der Ratenzahlung sein ein antik verwurzeltes Geschäftsmodell. So etwa als hätten die alten Griechen ihre Waren im Handel bereits auf Raten feilgeboten.
Weit gefehlt! Dort gab es Gemüse nur gegen harte Drachmen. Zuvor gab es eine ganze Palette von Gütern, welche im Handel die Geldfunktionen übernahmen. So zum Beispiel Vieh oder Sklaven. Kaum Jemandem währe wohl der Einfall gekommen mit einer Kuh zu bezahlen und diese dem Gläubiger dann auf Raten abzugeben.
Das moderne System des kaufens auf Raten ist ein viel jüngeres. Der Amerikanische Unternehmer Edward Clark hat den Ratenkauf erst 1856 entwickelt. Clark gründete mit Isaak Singer 1851 die Singer Manufacturing Company. Das Unternehmen stieg bis 1855 zum größten Nähmaschinenproduzenten der Welt auf. Singer entwickelte im Jahre 1978 gar die erste Computergesteuerte Nähmaschine der Welt.
1865 entwickelte Edward Clark seinen Ratenkaufplan, den Prototyp für die Ratenkaufzahlung schlechthin. Der Plan ermöglichte auch Personen mit geringem Einkommen eine Singer-Nähmaschine zu kaufen und das Unternehmen konnte seine Produktionszahlen immens steigern. Der Ratenkauf erfuhr kurz darauf eine überwältigende Resonanz in der Wirtschaft. Er wurde in nahezu alle anderen Geschäftszweige der Weltwirtschaft übernommen.
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